Zum Abhörschutz zählt alles was verhindert, dass an der eigenen Person Abhörmaßnahmen jeglicher Art vollzogen werden.
Einsatzmöglichkeiten eines Abhörschutzes, sind vielfältig. Er dient dem Schutz vor Videoüberwachungen, Schutz vor Wanzen in den Telefonleitungen oder anderen technischen Geräten in der Wohnung oder am Arbeitsplatz, Schutz vor Richtmikrofonen (hier zum Beispiel mittels Störsender), Schutz vor Spionage – beispielsweise am PC.
Um Abhörschutz effektiv durchzuführen, ist es erst einmal ratsam eine Firma, die sich auf Überwachungssysteme spezialisiert hat, zu Rate zu ziehen. Diese kann am besten darüber Auskunft geben, ob man erstens überwacht wird und falls ja, was man zweitens dagegen tun kann.
Falls man selbst herausfinden möchte, ob man überwacht wird und erst für die Beseitigung des Problems eine Fachfirma Abhörsicherheit zu Rate ziehen möchte, kann man auch wie folgt vorgehen: Wenn man meint, überwacht und/oder abgehört zu werden, so kann man sich beispielsweise einen Wanzenfinder zulegen. Ihm ist es möglich, Wanzen in den eigenen Wohnräumen oder am Arbeitsplatz ausfindig zu machen.
Man kann mit speziellen Gerät oder Software auch feststellen, ob eine automatische Telefonaufzeichnung an der eigenen Telefonleitung installiert ist. Hat man eines der beiden Dinge herausgefunden, sollte man sich fachmännische Hilfe holen, diese beseitigt professionell (und vielleicht sogar auch so, dass der Abhörende es gar nicht merkt) vorhandene Wanzen oder Telefonaufzeichnungsmodule.
Man selbst kann auch sehr gut einer eventuellen Überwachung vorbeugen, nämlich indem man möglichst wenig mittels Internet mit der Außenwelt kommuniziert bzw. falls die Kommunikation unabdingbar ist, eine Firewall und andere Sicherheitsvorkehrungen installiert. Alles was man über den PC erledigt kann jederzeit von Hackern entziffert werden. Wenn man erst einmal ins Fadenkreuz von Hackern geraten ist, werden sie sich oft an den geknackten PC hängen und Daten stehlen und eventuell Telefonaufzeichnungen starten (es sei denn man telefoniert via PC oder hat die Telefonanlage an den PC angeschlossen). Noch mehr gefährdet als der PC ist aber ein Laptop. Hier sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass sich niemand unbefugt ins System einloggen und entweder auf Kosten des Eigentümers im Internet surfen oder Daten ausspionieren kann.
