Nach Lichtenstein, Schweiz und Luxemburg nun auch Österreich – Steueroase gibt Bankgeheimnis auf
Im Laufe der vergangenen Woche gaben nach Liechtenstein auch die Schweiz, Luxemburg und Österreich bekannt, im Falle von Steuerhinterziehung besser mit den ausländischen Finanzämtern zusammenarbeiten zu wollen. Bisher verweigerten diese Länder den Zugriff auf Konten, wenn sich ausländische Finanzämter bei Ihnen meldeten. Diese Lücke nutzten viele Menschen, um ihr Geld an der Steuer vorbei zu schmuggeln.
Man geht davon aus, dass sich die Länder einen besseren Stand im Hinblick auf die G20-Konferenz, also ein im April geplantes Treffen der führenden 20 Industrie- und Schwellenländer, erarbeiten möchten. Es wird jedoch nicht zu einem regen Finanzaustausch kommen, wie Deutschland ihn z.B. mit Frankreich pflegt. Auch kann es noch eine Weile dauern, bis alle Maßnahmen greifen und die Anziehungskraft der Steueroasen auf den deutschen Steuerzahler schwindet.
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