Die weltweit größte Abhöranlage ist gleichzeitig auch die älteste und immer noch funktionierende,
nämlich die die der US-Geheimdienst in den 1970er Jahren aufgebaut hat. Innerhalb weniger Monate waren damals bereits über 100 Satelliten vernetzt und auch noch heute funktioniert diese Abhöranlage wunderbar, wenn gleich auch mehrere andere Geheimdienste ähnliche Projekte aufgebaut haben und diese erfolgreich nutzen.
Für den Privatmann, oder auch Geschäftsmann sind solche Abhöranlagen sicherlich unnütz und auch utopisch. Aber um zum Beispiel jede kleinste Veränderung auf einem großen Anwesen zu registrieren und zu dokumentieren, sind Abhöranlagen sicher sinnvoll.
Abhöranlagen bestehen aus Bodenstationen und den dazugehörigen Satellitenzugängen. Diese hochqualifizierte Technologie sollte man nur von einem Fachmann installieren lassen, denn man benötigt nicht nur die Einzelteile wie hochsensible Bewegungsmelder, Videokameras oder Webcams, Gegensprechanlagen, Richtmikrofone und noch weiteres mehr. Man braucht auch das notwendige Know-How wie man all diese Dinge miteinander effektiv vernetzt.
Sicher wird man den zugehörigen Bedienungs- und Installationsanleitungen eine Abhöranlage richtig installieren, aber dafür benötigt man auch ausreichend Zeit und Geduld. Der Vorteil ist allerdings hier dass man selbst genau weiß wo welches Kabel verläuft und welche Kamera installiert ist.
Eine Abhöranlage sollte auch geschützt werden, und zwar vor Störsendern, vor anderen Abhörangriffen von auswärts, eventuell vorinstallierte Wanzen sollte sie ausfindig machen. Kurzum: eine Abhöranlage sollte ein Alleskönner sein, sie ist somit auch eine teuere Angelegenheit und sicher nicht von Jedermann zu bezahlen.
Allerdings kann man auch schon kleinste Richtmikrofone gepaart mit einem Verstärker als Abhöranlage bezeichnen, dies alles liegt im Auge des Betrachters (und des Hörers).
