Datenlogger
Für die Überwachung von Personen und beweglicher Gegenstände kann ein auf GPS basierter Datenlogger wertvolle Dienste verrichten. Mit ihm lässt sich im Nachhinein recht komfortabel und mit hoher Präzision nachvollziehen, an welchen Orten sich das mit dem Datenlogger versehene Objekt während der Zeit seiner Aktivierung aufgehalten hat. Die hierzu erforderlichen Daten werden mit diesem Messgerät, evtl. unter Zuhilfenahme eines Bewegungssensors aufgezeichnet, auf einem integriertem Speicher abgelegt und anschließend per USB ausgelesen. Für eine anschauliche Darstellung kann eine entsprechende Software verwendet werden, z.B. Google Earth. Mit einem derartigen Programm lässt sich nämlich die Wiedergabe der Aufnahmen mit Hilfe dreidimensionaler Sattelitenbilder vornehmen. Dabei sind zwei Modi möglich: entweder als einzeln lokalisierte Punkte oder als Route ähnlich einer Flugsimulation. Trotz der hohen technischen Leistung, über welche die modernen Datenlogger verfügen, sind sie von einem äußerst kleinen Format und wiegen nicht einmal 100 g. Die Aufnahme-Kapazität kann dabei durchaus bis zu 100.000 Positionen betragen und die Betriebszeit bis etwa 100 Stunden reichen. Mit solch einem Tracker und Datenspeicher in einem lässt sich der Routenverlauf eines Bootes, eines Kraftfahrzeugs, einer Warensendung oder aber einer Person sehr gut dokumentieren. Sie werden deshalb nicht zuletzt auch gerne von Institutionen wie der Polizei oder von Post- und Transportfirmen eingesetzt.
